Inn-out Ladengeschäft Spirituosen

So, geschafft! Der Wunschzettel ist fertig: Rum für Vater, Pralinen für Mutter, Gin für Freund Peter und einen Whisky für den gemütlichen Teil vorm Kamin. Eigentlich wie im vergangenen Jahr, nur, da hatte ich alles beim Discounter gekauft – nullachtfünfzehn Produkte eben. Diesmal soll es aber etwas ganz Besonderes sein. Mein Freund empfahl mir: „Geh gleich zu Inn-out in die Südvorstadt. Da gibt es Präsente vom Feinsten, fachgerechte Beratung und stilvolle Verpackung obendrein.“ Recht hat er. Staunend stand ich vor den Laden hohen Regalen mit den besten Spirituosen aus aller Welt. Darunter echte Raritäten, zum Teil in limitierter Auflage und in Flacons, die dem wertvollen Inhalt noch ein i-Tüpfelchen aufsetzen. Ja, wie soll man sich da entscheiden? Diese Frage nahm mir letztendlich Markus Höffner ab. Im Gespräch merkte ich, der kennt sich aus in Sachen Spirituosen und weiß, wovon er spricht.

Der Inhaber des Ladenschäftes nannte Herkunftsländer, erzählte über die Verarbeitung, beschrieb den Geschmack so, dass man ihn förmlich auf der Zunge spüren konnte. Dazu gab es reichlich Informationen über neue Trends. Zum Beispiel über die verschiedenen Geschmacksrichtungen bei Gin. Von wegen Wacholder. Es gibt ihn auch mit Kirschblüten-, Himbeer-, Brombeer- oder Rosmaringeschmack. Ähnlich verhält es sich mit Tonic. Auch da gibt es eine kleine, aber feine Auswahl. Also, warum nicht einmal etwas Neues probieren? Meine Weihnachtsgäste werden überrascht sein. „Erst recht, wenn Sie den Abend mit einem aromatischen Espresso und Pralinen versüßen“, meinte Anett Ludwig, die schon einmal ihre Zauberkünste bei der Verpackung präsentierte. An der Seite von Markus Höffner ist sie nicht nur die Fachfrau für Geschenke, für Süßes zum Dessert, sondern auch für Tipps rund um ein festliches Menü. Sie hat schon unzählige Gäste mit ihrem Catering verwöhnt und weiß, wie man selbst Gourmets kulinarisch verführen kann. Ihre Präsentkörbe sind fast schon legendär und wer das Exklusive sucht, findet es unter Garantie bei Inn-out. So verlasse ich den Feinkostladen nicht nur mit hochprozentigen Spirituosen, sondern auch mit Wermut , den ich als Aperitif empfohlen bekam sowie mit einigen guten Flaschen Wein von Winzerbetrieben, die von den beiden Geschäftsinhabern selbst getestet worden sind. Der Weg hat sich gelohnt: meine Geschenke sind verpackt, ich musste nicht Schlange stehen oder unentschlossen von Regal zu Regal laufen, sondern wurde exzellent beraten. Danke, mein Freund. Der hat sich übrigens noch entschuldigt. Er habe ganz vergessen zu erwähnen, dass edle Spirituosen auch eine gute Geldanlage wären. Sie werden umso wertvoller, je länger sie lagern und darüber hinaus könnte ich sie als Selbstständiger ja noch als Geschenk beim Fiskus verbuchen. Kein Problem, ich werden einfach Inn-out noch einmal besuchen.  Elke Rath